Kursanmeldung


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Blutgerinnung


Blutgerinnungs-Selbstmanagment  

Bei einigen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems kann die medikamentöse Behandlung durch Blutgerinnungshemmer notwendig sein.

Beispiele hierfür sind:

  • nach Beinvenenthrombosen oder Lungenembolie, bei Thromboseneigung
  • Vorhofflimmern
  • Tragen einer künstlichen Herzklappe

Um die Bildung von Blutgerinnseln zu verhindern, müssen dauerhaft Medikamente (z.B. Marcumar) eingenommen werden = Antikoagulantien-Thrapie.

Die Medikamenteneinnahme muss bei jedem einzelnen Patienten individuell festgelegt und mittels Laboruntersuchung gesteuert werden. Hierzu dient der Quick-Test, bei dem die Prothrombinzeit nach Quick gemessen und in Prozent angegeben wird.

Ohne gerinnungshemmende Medikamente beträgt der Quick-Wert 100 Prozent.
Durch Einnahme von Marcumar wird dieser Wert herabgesetzt, das Gerinnungspotenzial des Blutes wird vermindert.
Bei Quick-Werten über 50 Prozent nimmt das Thromboserisiko zu, bei Werten unter 15 Prozent besteht vermehrte Blutungsgefahr.

Der Zielbereich jedes Patienten wird vom Arzt individuell vorgegeben - je nach dessen Thrombosegefährdung.

Da sich bei verschiedenen Laboren auf Grund verschiedener Labormethoden Unterschiede in der Übereinstimmung von Quick-Werten zeigten, wurde als international standardisierte Bezugsgröße der INR (internationale normalisierte Ratio) eingeführt.
Hierbei ist zu beachten, dass sich Quick- und INR-Werte gegenläufig verhalten.

Ohne gerinnungshemmende Medikamente beträgt der INR-Wert 1.
Durch Einnahme von Marcumar steigt dieser Wert an.
Beispielsweise entspricht ein Quick von 35 Prozent einem INR-Wert von 2,5.

Durch eine Gerinnungs-Schulung in unserem Schulungszentrum werden Sie in die Lage versetzt, Ihren Blutgerinnungswert selbst zu bestimmen und Ihre Marcaumer-Therapie in Eigenregie zu steuern.