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Bluthochdruck


Bluthochdruck = Arterielle Hypertonie


Bei der Blutdruckmessung wird der Druck im arteriellen Kreislauf gemessen.
Das Herz, das sich wie jeder Muskel anspannen und entspannen kann, pumpt das Blut in die Arterien. Mit den Anspannungs- und Entspannungsphasen des Herzmuskels steigt und fällt dort der Druck. Die dadurch entstehende Druckwelle kann man als Puls tasten. Auch die Blutgefäße können Druck erzeugen. Besonders die Arterien können sich verengen oder erweitern. Dies ist möglich, da ihre Wände teilweise aus Muskelgewebe bestehen. Verengt sich das Gefäß, steigt der Druck an, erweitert es sich, fällt er ab.

Die Anspannungs- und Entspannungsphasen des Herzmuskels und die Verengung bzw. Erweiterung der Gefäße werden von vielen körpereigenen Systemen gesteuert. Dank dieser Steuerung können das Herz und die Gefäße auf alle inneren und äußeren Einflüsse reagieren, indem der Blutdruck steigt oder fällt. Zum Anstieg des Druckes kommt es automatisch bei Schmerz, Aufregung oder Anstrengung, im Schlaf sinkt der Druck ab. Kurze Hochdruckphasen und Blutdruckschwankungen sind also normal.
Ein ständig hoher Blutdruck dagegen hinterlässt dauerhafte Schäden an Herz und Gefäßen.

Bei der Blutdruckmessung werden zwei verschiedene Werte gemessen. Beim Zusammenziehen des Herzmuskels (Systole) entsteht der höhere Blutdruckwert (= systolischer Blutdruck), wenn sich der Herzmuskel wieder entspannt (Diastole), entsteht der niedrigere Blutdruckwert (= diastolischer Blutdruck).

Ein Bluthochdruck besteht, wenn durch mehrere Blutdruckmessungen, an verschiedenen Tagen gemessen, erhöhte Werte ermittelt wurden.
Der Bluthochdruck wird in verschiedene Schweregrade eingeteilt.